Yaris Hybrid Verbrauch (Teil 7)

Seit dem Kauf Anfang 2016 habe ich ja ziemlich regelmässig den Benzin-Verbrauch mit NeoOffice ausgerechnet. Und zwar den echten Verbrauch, mit Kassenzettel von der Tankstelle und der km-Angabe aus dem Bordcomputer. Okay, wie genau der ist, kann ich nicht überprüfen. Nach jedem Tanken habe ich da auf RESET gedrückt.

Da ich die Tabelle hier nicht vernünftig formatiert reinkriege, nehme ich mal den Screenshot. Besser als nix.

Datum = Tag des Tankens

 

hybrid_verbrauch_1

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Be my eyes

Heute war es mal wieder soweit.
Freitag Abend. Periscope gucken. Whisky trinken.
Da meldet sich die “Be My Eyes”-App auf dem Handy. Irgend eine deutsch- oder englisch-sprachige Person benötigt meine Hilfe. Also nicht speziell meine, sondern von irgend einer der registrierten Personen. An die 534.554 sehende aktuell, also über eine halbe Million. (zum Vergleich: als Blinde registriert sind aktuell 36.976, also deutlich weniger!)

Aber nun hat es mich mal wieder erwischt. Am anderen Ende war ein Mann, der – wenn ich das richtig verstanden habe – ein Russe ist, aber irgendwie deutsche Verwandte hat, und in Utah lebt. Oder irgend sowas.
Und sein Anliegen wäre sehr wichtig. Er wollte, dass ich ihm mit seinen Medikamenten helfe! Er hat mir dann immer Tabletten-Dosen vor’s Handy gehalten, und ich sollte vorlesen, was draufsteht! Das waren natürlich Namen, die man selbst auf Deutsch kaum aussprechen kann. Dazu meine Kommandos, dass er die Dose mehr nach links drehen soll – SORRY, rechts!!! – oder Handy dicher zur Dose bewegen, oder generell bewegen soll.
Und dann turn turn turn, more, more more, Stop. Tetra..tytre….tytrezi…. turn again please,
no the other way, Stop. Tetratyre…something 6,25 mg, like that, one tablet per mouth twice a day. Boah, war das chaotsisch! Worauf hatte ich da nur eingelassen!

Der Mann hat sich zig mal bedankt und mich gebeten geduldig zu sein, er hat dann immer wieder neue Medikamenten-Boxen gesucht, weil irgendwie welche doppelt waren, und er welche zusammeschütten wollte? Kein Plan, irgend sowas. Zwischedurch war das Handy immer wieder dunkel, weil er es vermutlich auf den “Kopf” gelegt hat, während er im Zimmer nach neuen Schachteln gesucht hat. Dann sollte ich mich erinnern, ob wir diese und jene schon hatten und es sich um ein Duplikat handelt, ja pfffffff. Einige Dosen waren mit Gummibändern markiert. Ich dachte immer nur: Mist, aber ich kann doch jetzt nicht einfach auflegen.
Auf der anderen Seite: Wenn ich jetzt irgend nen Murks mache und nicht mehr durchblicke, und der Typ jetzt irgendwelche falschen Sachen schluckt/vermisch, und dann hopps geht … boah, bloß nicht dran denken.

Ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber es müßten 20-30 Minuten gewesen sein, so lange haben wir “telefoniert”. Er hat mich dann noch gefragt, ob ich Christ bin, und dass Gott mich segnen möge für meine Hilfe. Am Ende wollte er dann nochmal eine andere Person kontaktieren, wohl nur zur Sicherheit, dass da kein Fehler mit seinen Medis passiert ist. Oh ja, ist sicher besser!