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Lavera Sonnenspray LSF 20

Mitte Juni, später Nachmittag, 20 °C, in der prallen Sonne gefühlt deutlich wärmer (mein Außenthermometer zeigt 29), was liegt da näher, als ein kurzer Post über meine neue Sonnencreme. 😉

Neulich war ich auf der Suche nach einer neuen Sonnencreme, weil meine schon so alt war, dass sie nicht mehr verwendet werden konnte. Möglichst ohne chemischen Filter, evtl noch mit einem SEHRGUT-Siegel von der ÖKO-Test (eine Siegel-Debatte will ich hier jetzt nicht lostreten, über den Sinn und Unsinn usw).

Früher hatte ich mal eine mineralische Sonnencreme von Alverde, aber die ist mittlerweile dermaßen fest geworden, dass man die nicht mehr verwenden kann. Und anscheinend gibt es die auch nicht mehr, jedenfalls hab ich sie nicht mehr gefunden bei DM-Drogerie.

Vor dem Sonnenmilch-Regal war die Hölle los! Alle waren am Gucken und Lesen,
gerade auch die Rückseiten und das ganze Kleingedruckte. Die Zeiten, wo einfach wahllos zu einem Produkt mit LSF 50+ gegriffen wurde, scheinen vorbei zu sein.

Weil ich nicht viel Zeit hatte, habe ich dann auch relativ schnell ein Produkt geschnappt mit einem LSF von 20. Ein Sonnenspray von Lavera.
Mit knapp 7 Euro wahrlich nicht günstig für eine 125 ml-Flasche.
Egal, bloß raus aus dem Laden.

Ich hatte das Spray letztes Wochenende schon bei “Klassik im Park” ausprobiert, und heute auf dem Balkon dann noch einmal.

Kurzes Fazit:
Ist ist ein Sonnenspray mit 100% mineralischem Lichtschutz.
Das heißt, es legt vereinfacht gesagt eine weiß-reflektierende Schicht auf die Haut, sodaß die Sonne nicht durchkommt und man sich nicht so schnell verbrennt.
Im Gegensatz zu meinem anderen, alten Mineral-Sonnenmittel (Alverde SUN) scheint es etwas dünnflüssiger zu sein, sieht leicht gelblich aus, und lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen.
Dennoch hat es – wie fast alle reinen Sonnenschutzprodukte mit Mineralfiltern – eben die Eigenschaft, dass man nach dem Eincremen bzw -sprühen mehr oder weniger “kalkweiß” aussieht. Wie gesagt, bei diesem Spray hier geht’s sogar noch halbwegs, aber natürlich trotzdem kein Vergleich zu Produkten mit chemischen Lichtschutzfiltern.
Ansonsten riecht das Spray sehr angenehm, finde ich. Eine “Vorlaufzeit” wie bei chemischen Filtersprays braucht es nicht. Man ist nach dem Auftragen sofort geschützt. Für wie lange der Schutz in der Praxis tatsächlich reicht, habe ich bisher nicht selbst ausprobiert.
Ansichts des hohen Preises, der kleinen Flasche und dem mittleren LSF von 20 ist es allerdings kaum für den 2-Wöchigen Strand-Urlaub geeignet, bei dem man sich von morgens bis Abends in der Sonne wälzt 😉

Es gibt wohl noch eine ähnliche Sonnenmilch mit LSF 30, aber dann eben nicht als Spray.
Hab ich eben auf der Internetseite des Herstellers entdeckt.

Wem es nur wichtig ist, dass das Gesicht nicht kalkweiß aussieht (und der Rest des Körpers egal), der kann für’s Gesicht das transparente Sonnengel von ECO Cosmetics verwenden, mit einem LSF von 30. Allerdings dürfte das Preis-Niveau für die allermeisten Leute hier deutlich überschritten sein. Für die 30 ml-Flasche habe ich damals über 25 Euro bezahlt, wenn ich mich recht erinnere.
Dafür war es angeblich das erste Gel mit mineralisch-pflanzlichem Lichtschutz,
bei dem die Haut eben nicht weiß aussieht – was ich auch bestätigen kann.
Dafür glänzt sie, leicht orange.