Burger und Bücher?!

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/umstrittene-mcdonald-s-aktion-buch-zum-burger-a-809305.html

 

Das kann doch echt nicht wahr sein. Fastfood essen und dabei lesen? Oder extra wegen der Zeitschriften zu McDonalds fahren?
Auch wenn der Zeitschriften-Inhalt vielleicht „pädagogisch wertvoll“ ist, finde ich es ein Unding, dass die Kinder so zum Fastfood-Essen animiert werden. Ist doch klar, dass die Kleinen auf diese Weise besonders früh an Fastfood gewöhnt werden, und es später vermutlich noch mit „Bildung“ in Verbindung bringen. Ich jedenfalls halte diese Methode für äußerst fragwürdig.

Bei dieser Gelegenheit darf ich nochmal auf meinen „Bildungscafé-Entwurf“ hinweisen:

https://lassejulius.wordpress.com/2010/01/03/wenn-ich-ein-cafe-eroffnen-wurde/

 

Pulled Pork vs. Pulled Pork

Heute haben wir mal 2 Varianten vom „Pulled Pork“ ausprobiert.
Normalerweise wird das ja im Smoker gemacht. Da aber nicht jeder so ein Gerät
zu Hause hat. Darum gibt es verschiedene andere Varianten, von denen wir 2 ausprobiert haben.

Variante 1: Pulled Pork im Römertopf (Backofen)

Am Tag vorher wird das Schweinefleisch (von der Schulter) mit einem „Rub“ mariniert, also einer Gewürzmischung. Laut Rezept sollte das Fleisch damit eingerieben werden, ohne zusätzliche Flüssigkeit wie Öl, Essig oder so.Einfach einreiben, über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen, und am nächsten Tag geht’s dann weiter.
Also haben wir eine Würzmischung hergestellt, auch nach Rezept (das Knoblauchpulver haben wir weggelassen:
Paprika, brauner Zucker, weisser Zucker, Salz, Selleriesalz, Schwarzer Pfeffer, Zwiebelpulver, Cayennepfeffer – wobei wir hier Chillipulver genommen haben.
In einer Plastiktüte haben wir dann das Fleisch mit dem Rub über Nacht ziehen lassen.
Heute kam es dann in den Römertopf. Bei 400 °F (ca 200 Grad °C) sollte es dann 3-3,5 Stunden im vorher getränkten Römertopf köcheln.

Variante 2: Pulled Pork im Elektro-Slowcooker

Hier haben wir das Fleisch vorher angebraten. Es wurde über Nacht nicht mit Rub bestrichen, sondern bei dieser Variante wurde es quasi am selben Tag unmittelbar vor dem Kochen direkt im Slowcooker mit einer Paste aus Essig, Ketchup, brauem Zucker und einer Fertigpulver-Mischung aus der Tüte bestrichen. Etwas Wasser haben wir auch noch dazugegeben, damit es etwas Sauce gibt.
Danach wurde das Gerät eingeschaltet, auf Stufe „Low“, ca 8 Stunden.
Man kann auch „Hi“ wählen und dann nur ca 4 Stunden, aber da es ja ein Slowcooker ist wollten wir auch langsam kochen 😉
Ergebnis:
Der Schock im Römertopf! Als wir nach ca 3,5 Stunden den Topf aus dem Ofen holten und öffneten, war das Fleisch quasi schwarz verkohlt und total trocken, grrrrr!
Hätten wir doch irgendwie Wasser dazugeben sollen, also zusätzlich zum üblichen Tontopf-Wässern? Im Rezept stand nix davon drin. Oder das Stück Fleisch war zu klein (hatten weniger als im Rezept angegeben, außerdem hatten wir vorher entgegen der Rezept-Empfehlung doch etwas Fett abgeschnitten, vielleicht war das aber doch nicht so gut.
Oder die Ofen-Temperatur war zu hoch, obwohl wir nur 200 statt den umgerechneten 204,4 °C genommen hatten. Oder es war einfach zu lange im Ofen? Keine Ahnung, jedenfalls ging der Schuss schonmal nach hinten los. Oder in den Ofen, wie man’s nimmt.
Wir haben dann etwas von der verkohlten Kruste abgemacht so gut es ging und das Fleisch trotzdem etwas auseinander gefleddert (darum heißt es ja auch „Pulled Pork“), und es hat auch gar nicht schlecht geschmeckt, war nur halt sehr trocken. Aber es war „durch“ und nicht roh – das ist ja schonmal gut 😉
Also mit dem Römertopf muss man erstmal üben. Man kann ja auch nicht reingucken (ohne es zwischenzeitlich aus dem Ofen zu holen), er hat ja kleinen Glasdeckel.
Im Gegensatz zum Slowcooker. Hier sieht man ja genau ob alles okay ist.
Dieses Fleisch war durch die viele Sauce auch deutlich saftiger und geschmacklich kräftiger.
Was nicht heißt, dass die selbstgemachte Würzmischung schlechter war – ist nur schwer zu beurteilen, bei dem verkohlten Fleisch 😉
Ganz so weich wie das Fleisch, welches wir in Texas und Louisiana gegessen hatten, war das Slowcook-Fleisch aber trotzem nicht. Keine Ahnung, was die Amis anders gemacht haben als wir.

Beide Varianten haben vermutlich Vor- und Nachteile, wobei man beim Römertopf erst etwas Erfahrung braucht, verglichen mit dem Elektro-Slowcooker, wo die Anwendung etwas „idiotensicherer“ scheint.

Lächeln und gewinnen

Siiiiieeeeg
Genau, einfach nur Sieg, ohne drei Punkte dahinter. Keine Nazi-Parolen.
Oftmals wird das Victory-Zeichen ja irgendwie mit einem „Piece-Ausruf“ in Verbindung gebraucht, warum auch immer.

„Sieg“ heißt auf englisch „victory“. Und genau dieses Zeichen ist es, was viele Leute machen, sobald ihnen eine Digicam vor die Nase gehalten wird.
Warum? Keine Ahnung, vermutlich, weil es alle tun. Herdentrieb und so. Der Hype kommt wohl aus Asien. Manchmal wir das Zeichen auch andersrum gemacht, hab ich gesehen, also mit dem Handrücken nach außen.
Darum bin ich in Manhatten in der Nähe vom Centralpark mal auf die Straße gegangen und hab eine Asiatin gefragt,
was das Zeichen denn heißt, und warum das in Asien so oft gemacht wird.
Sie wußte es nicht. Ihr Begleiter meinte nur: „I guess, it’s an asian thing“, oder sowas.
Aha. Wikpedia sagt dazu:

(…)
In ostasiatischen Ländern wie Japan, Südkorea und Taiwan wird die Geste auch sehr oft auf Fotos oder Filmaufnahmen gemacht. Hierbei ist die Bedeutung in etwa glücklich, soll also einfach nur ein Lächeln unterstreichen. (…)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Victory-Zeichen

Jetzt sind wir doch alle wieder etwas schlauer, äh glücklicher 😉

NYC-Fotos

Hier kommen noch ein paar Fotos aus NewYork City (Manhatten).