Hach ja, Urlaub!

Da bin ich jetzt in einem Super8-Hotel in Natchitoches, Louisiana. Klimaanlage ist schon aufgedreht. Draussen sind es ca 37 ºC, vorhin war es sogar noch etwas wärmer. Abends um 19 Uhr wohlgemerkt! Kaum zum aushalten. Waren in einer Art Restaurant direkt am Fluss, tolles Ambiente, 2 sehr schicke Bedienungen, leckeres Getränk (kalter Mandeltee), ein Pulled Pork Sandwich und ein Grilled Chicken Sandwich.

Leute, so lässt es sich leben 😉

Speise- und Getränkekarte

Speise- und Getränkekarte

Advertisements

Kleine „Megachurch“ (Baptistenkirche)

Heute waren wir mal in einer Kirche. Wie sieht sowas aus? Jedenfalls nicht so, wie man sich eine bei uns in Deutschland vorstellt. Eher ein großer Konferenzraum mit ganz grob geschätzt 400 Stühlen.

Von außen könnte es auch ein Einkaufszentrum sein. Drinnen im Foyer waren lange Theken mit Kaffee, Saft, und jede Menge Gebäck in spitzen Papiertüten, alles gratis!! Die reinste Freß-Party, ehrlich wahr! Achja, vorher mußten wir die Kinder noch anmelden. Wenn ich das richtig verstanden habe, müssen die Kleinen einmal registriert werden (was bei T. und A. schon der Fall war) und kriegen später dann einen Aufkleber auf den Rücken oder woandershin, mit Namen und einigen anderen Angaben, denn es gibt mehrere betreute Spielräume, z.B. „Wobbler“ oder „Runner“ oder „Skaters“. Dort werden die Kinder dann abgegeben, und mal selbst erhält ein „Gegenstück“, damit man später die Kinder wieder abholen kann und auch keins verlorengeht. Danach gehen die Erwachsenen dann in den „Kirchenraum“. Das ist ein recht großer Raum, eher Konzertsaal mit Bühne, 3 großen Videowänden, ordentlicher Lichttechnik, einigen Körben für Stifte usw. Dann ging es los.

Der Countdown auf den Videowänden war kaum bei Null angelangt, da ging es mit Rockmusik los, gespielt von 5 Musikern vorne auf der Bühne. Oder kam erst eine Rede? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr genau, jedenfalls sollten die Leute ziemlich schnell aufstehen (oder machten es einfach), und von da war die erste halbe Stunde recht gute Livemusik zu hören. Zwischendurch hat der Sänger irgendwas erzählt von „damals auf dem College wollte ich immer ein guter Baseball-Spieler sein, aber dann entdeckte ich meine Liebe zur Gitarre“ oder so, kein Ahnung, ich hab bei den Reden auf „Durchzug“ geschaltet, im Englisch verstehen bin ich nicht wirklich gut, jedenfalls nicht bei Vorträgen, Radio, Filmen usw. Meine Schwester hat zeitweise übersetzt. Aber ein paar Sachen bei den Liedern hab ich doch grob verstanden, weil die Texte synchron auf 2 von den 3 Videowänden eingeblendet wurden, damit auch alle mitsingen können! Achja, und die Stifte. Hab erst gar nicht verstanden, wozu die da sind. Als später wieder „Vorträge“ kamen (bei uns würde man sagen: Es wird gepredigt) wurden teilweise auf den Videowänden Merksätze eingeblendet, aber erst unvollständig, z.B. „False prophets will try to fool you, but you can recognize them. Inspect their ______________“.

Dort würde dann „Fruits“ hinkommen. HA, das hab ich mir sogar gemerkt!

Schlimm, ich wurde schon gehirnmanipuliert. 😉
Bzw muss man sich das gar nicht merken, denn an dieser Stelle kommen die Stifte ins Spiel, mit denen man quasi den Lückentext ergänzen kann, denn die Auflösung erscheint ja immer auf den Videowänden während der Vorträge! Da kam man sich vor wie in der Schule, echt der Hammer! Sowas hab ich noch nie in einer Kirche gesehen!

Am Ende wurde dann wieder gesungen, teilweise auch das Mädel alleine. Wobei meine Gänsehaut wohl eher von der recht kalten Klimaanlage kam. Aber nee, das ist jetzt unfair.

Ich muss wirklich sagen, dass die Gruppe für eine „Kirchenband“ echt klasse war, tolle Musik, toller Sound. Und die machen das vermutlich auch nur nebenbei in ihrer Freizeit.

Hut ab, Jungs und Mädels!

Übrigens war das Publikum insgesamt recht jung. Der Gitarrist/Sänger und die Sängerin waren übrigens ein Paar, hab ich mir sagen lassen. Und „sie“ sah ziemlich schwanger aus. Nein, das war keine Ironie.

Nach dem Konzert, äh dem Gottesdienst haben wir dann T. und A. wieder „eingelöst“ aus den Kinderparadis-Räumen.

Und das Fazit? Keine Ahnung, jedenfalls war das heute morgen „Kirche einmal ganz, ganz anders“.

Ein paar (verschwommene) Fotos gibt’s auch, allerdings passwortgeschützt. Gibt’s auf Anfrage.
Videos gehen leider bei mir nicht, habs’s gerade ausprobiert.

 

Achja,  mein Gewicht am 30.7.: 135 Pound = 61,23496995 kg

Mosquito Festival u.a.

Ich hatte bisher noch drei weitere Male Gelegenheit, das Sonnengel zu testen.
Zweimal im Swimmingpool, und auf dem Mosquito-Festival. Bisher keine Probleme und auch kein Sonnenbrand 🙂

Achja, mein Gewicht (ja, ich hab die Waage in der Schublade gefunden)

27.7. (meine ich jedenfalls): 134,4 Pound = 60,962814528 kg
28.7.: 135,2 Pound = 61,325688424 kg

Gegessen haben wir die Tage bei „Lupita“ (so richtig mexikanisches home made food) und bei „Dairy Bar“, wo es tolle Cheesburger gibt! Ein paar Fotos gibt’s auch, ebenso vom Mosquito-Festival. Here they are 🙂

Der Härtetest

Heute gab es einen ersten Praxistest meinerseits mit dem neuen Sonnengel.

Lasse auf einem Motorboot

Über 3 Stunden in der Sonne braten!

Ihr erinnert euch:

http://wp.me/p2yNuB-a9

Natürlich erstmal etwas rantasten, nicht gleich Vollgas geben 😉
Wir waren mit einem Motorsportboot unterwegs, welches teilweise mit einem Stoffdach überdacht war, allerdings kam immer noch viel Sonne von den Seiten rein, und das Dach war nur in der Mitte.
Dazu herrschten brüllende 96 ˚F, also ca 35,5 ˚C. Das ganze ab ca 14 Uhr über 3 Stunden lang auf einem Fluss. Sollte das Sonnengel versagen, hätte sich allerspätestens abends ein übeler Sonnenbrand bemerkbar gemacht. Es ist jetzt nach 22 Uhr, aber mein Gesicht sieht kaum roter aus als sonst 😉

Kurz gesagt: Kein Sonnenbrand! Das Gel hat seinen Praxistest also bestanden!
Achso: Im Wasser war ich übrigens nicht, von daher kann ich da nicht sagen, wie es mit der „wasserfestigkeit“ wirklich gegeben ist.

Shopping …

Heute früh waren wir erst in einem Café, frühstücken. Sehr lecker 🙂
Schweineohren mit Würstchen drin. Dazu ein Pfefferminz-Kaffee, oder irgend sowas. Jedenfalls ziemlich groß und eiskalt, wie soll es auch anders sein 😉

Frühstücken!

Liebe Raucher, bitte Abstand halten!

Danach ging es zu Walmart, wo ich ein paar lustige Sachen fotografiert habe. Einige stammen auch aus einem Versand-Katalog, die ich mal fix abfotografiert habe. Enjoy 😉

 

PS: Nicht wundern, dass hier 2 Bilder doppelt sind, kein Plan, wie ich das hinkriege, dass das nicht der Fall ist (oder dass beide weg sind, was ich ja auch nicht will.)

Angekommen!

Bild

Vor einigen Stunden sind wir heile in Houston angekommen.

Bild

Zuerst mit der Fokker 70 von Hannover nach Amsterdam, dann mit einer Boing 747 nach Houston.
Das Essen war richtig klasse, und zwar beide Hauptmenüs. Lecker lecker 😉

Essen im Flugzeug

In Houston ging das Fingerabdruck-Nehmen erfreulich schnell, dafür mussten wir ewig beim Gepäck warten.
Hier sind knapp über 30 Grad Celcius, und wir hatten auch schon kurze, kräftige Regenschauer.

Mit meinen Nichten hab ich auch schon ein lustiges Spiel gespielt:
Die eine klebt mir Aufkleber auf den Arm, also Sticke mit lustigen Motiven, ich sage ihr, wie es auf deutsch heisst, und die andere reisst die Aufkleber wieder von der Haut ab. 😉

Gleich erstmal pennen, mal gucken, wann ich von den Hunden morgen früh geweckt werde!