Was mich an den „Flughafen-Nacktscannern“ nervt …

… ist nicht die Tatsache, dass Leute angeblich Nackt erscheinen.
Das stimmt so nicht, wenn man sich die Bilder moderner Scanner anschaut.

Viel mehr nervt mich, dass man schon wieder einer zusätzlichen Strahlen-Dosis angesetzt wird, zumindest bei der Rönten-Methode. Die andere Scanner-Art arbeitet mit Terahertz-Strahlung. Diese scheint weniger belastend zu sein.

Auszug aus Wikipedia:

Röntgenstrahlung verursacht durch ihre ionisierende Wirkung Zellschäden, die Krebserkrankungen auslösen können. Aus diesem Grund sollte eine Strahlenbelastung im Bereich der Medizin nur dann in Kauf genommen werden, wenn es für die Verbesserung der Gesundheit unerlässlich ist.
Terahertzstrahlung dagegen wirkt aufgrund ihrer geringeren Energie nicht ionisierend. Im Passivmodus wirkt überhaupt keine Strahlenquelle auf den Körper.

Wenn ich ein Café eröffnen würde …

… würde es ein „Ideen-Café“ sein.

Name:
Das Café hieße: Giraffe
Warum?

1. Ich finde, das ist ein lustiger Name für ein Café. (Wollen wir nachher in der Stadt nen Café trinken? Gute Idee, lass‘ uns in die Giraffe gehen)
2. Man kann ihn sich leicht merken.
3. Er ist kurz und enthält keine Umlaute.
4. Giraffen sind hoch und sehen dadurch weiter als andere Tiere. Das passt zum Café-Motto.
5. Der Name klingt „allgemein bekannt“ und spricht dadurch mehr Menschen an. Würde das Café „Café der Wissenschaft“ oder „Ideen-Kessel“ heißen, käme vermutlich oft die Assoziation mit „Café speziell für Tüftler und Akademiker“, und das soll vermieden werden, weil es ausgrenzend wirkt.
5. Last but not least ist die Giraffe mein Lieblings-Tier. Darum heißt es einfach so. Punkt. 😉

Konzept:

Das Konzept heißt ganz klar:
Miteinander!
Die Tische sollten relativ dicht beisammen stehen, sodaß man Gesprächs-Themen am Nachbartisch
zwangsläufig mithören kann und sich dazu aufgefordert fühlen darf, sich in das „fremde Gespräch“ sinnvoll einzubringen – ohne die Leute zu kennen!
Gruppenbildung lässt sich wohl kaum vermeiden, jedoch sollte in diesem Café der Grundsatz herrschen, dass Fremd-Einmischung durchaus erwünscht, und nicht als unhöflich empfunden wird.

Die Lage:

Es würde natürlich zentral in Braunschweig liegen 😉

Wer ist die Zielgruppe?

Der pensonierte Professor im Rollstuhl ist ebenso Willkommen wie der neugierige Erstsemester-Student.

Speisen und Getränke:

Auf der Getränkekarte würden unter anderem Wasser, Bier, Wein, Tee, Kaffee und Kakao stehen. Letztes natürlich als Fair-Trade. 😉
(Da es nur eine Vision ist, schreibe ich es jetzt mal so, wie ich es gerne hätte und mißachte einfach mal die Getränke-Diktatur der Lieferanten)

Nachdem ich eben (7. Oktober 2013) den Film „Bottled Life“ gesehen habe, würde ich am liebsten Leitungswasser benutzen, falls erlaubt, und ggf selbst mit Kohlensäure anreichern. Das ganze dann sehr günstig anbieten.

 

Kleine Speisen und Snacks dürfen natürlich auch nicht fehlen, am besten saisonal und aus der Region, frisch zubereitet.
Nichts allzu großes und aufwändiges. Und am Wochenende gibt es Pizza, aus dem holzbefeuerten Steinofen, mit tollen Zutaten und handgemacht.

Es gibt z.B. auch einen „08/15 Burger“ anbieten. Ja, der soll genau so heißen. Als Untertitel würde ich wählen:
„Kennt man. Schmeckt fast jedem.“

Der Titel ist natürlich eher ironisch gemeint. Bzw wird es nur ein normaler Ham- oder Cheeseburger sein, aber natürlich schon lecker gemacht, vielleicht sogar mit Bio-Fleisch? Und darunter hat man gleich eine Erklärung, woher die Bedeutung „08/15“ eigentlich kommt. So hat man gleich wieder was gelernt. 😉

Die Einrichtung:

Es würde Platz für 20 bis 30 Gäste bieten. Die nicht zu weit auseinander gestellten Tische hatte ich
bei „Konzept“ bereits erwähnt.

Eine Rampe am Eingang darf nicht fehlen, falls das Gebäude nicht eh schon idealerweise ebenerdig ist. Eventuell eine Speisekarte in Blindenschrift. Oder auch ein Dolmetscher, der bei Bedarf die Vorträge übersetzen oder zumindest unterstützen kann -> sieht nächsten Punkt (Vorträge).

Gegen Vorlage des Personal-Ausweises können sich Bücher innerhalb des Cafés ausgeliehen werden,
da eine (wirklich kleine) Bücherei Teil des Cafés sein sollte. Ein größeres Bücher-Regal reicht aus. Ebenso sollten aktuelle Tages- und Wochenzeitungen ausliegen – sowas gibt’s ja häufiger in Cafés.
Außerdem sollte ein (kostenloser) Internet-Platz zur Verfügung stehen.
Weiterhin – und ganz wichtig – ist die Ideen-Wand:
Ein Schwarzes Brett (wie es auch in Unis usw hängt), an dem man seine Hilfe anbietet, oder eher noch Mitstreiter für eine Umsetzung einer Idee suchen kann.
– Bin dabei ein Windrad zu entwickeln, wer kennt sich mit … aus? Telefon: 0531/xxxxxx E-Mail: …
– Suche Elektrotechniker, der mir beim Bau eines neuen Toasters mit Infrarot-Strahlung helfen kann. Telefon: …
– Suche Beta-Tester für mein neues Buchhaltungs-Programm, wer hat Lust und Zeit? Mehr Infos per E-Mail: …

Die Ideen-Wand ist bewußt einfach gehalten und für jeden gut zugänglich. Die Zettel werden vom Café-Betreiber
„freigegeben“, um Zettel-Spam zu vermeiden. Die einzelnen Zettel sind sichtbar nummeriert und mit einem Aufhänge-Datum versehen. Wichtig: Jeder Zettel enthält eine Telefon-Nummer oder E-Mail-Adresse. Es muss einen konkreten Ansprechpartner geben!
Jede Person, die einen Zettel anbringen möchte, bekommt vom Personal eine Art Kennwort – zusätzlich zu der Nummer.
Jeder Zettel darf maximal 2 Wochen hängen bleiben und wird danach vom Personal entfernt.
Sollte sich für eine Person, die etwas an die Wand gepinnt hat das „Problem“ innerhalb der zwei Wochen erledigt haben oder der Zettel aus anderen Gründen hinfällig ist, so kann die Person eine E-Mail an das Café schicken mit der Nummer und dem persönlichem Kennwort. Der Zettel wird dann vom Personal entfernt. Anrufen geht natürlich ebenso.
Dadurch soll erreicht werden, dass „ungültige Zettel“ möglichst schnell von der Wand wieder verschwinden,
um die Übersicht zu erhöhen.

Themen können absichtlich NICHT per E-Mail eingereicht – sondern nur entfernt werden.

Vorträge:

In gewissen Abständen (nämlich dann, wenn jemand meint, einen Votrag halten zu wollen,
was demzufolge eher unregelmässig sein wird) wird es Vorträge geben. Diese werden draußen an der Eingangstür des Bistros gut sichtbar mit Titel, Datum und Uhrzeit angekündigt.
Jeder Vortrag beinhaltet einen konkreten Ansprech-Partner mit Namen, Telefon-Nr und E-Mail-Adresse.
Ob es dabei um eine neu gegründe Firma geht, die den Wein-Anbau neu erfinden will, darum, warum Ökostrom aus Sicht eines Atomkraftwerk-Betreibers unrealistisch ist, oder darum, wie man ein Eichhörnchen dazu bringt, Bananen zu fressen, ist dabei erstmal unerheblich.
Die Vorträge dürfen zeitlich flexibel sein, von 10 Minuten bis 1 Stunde ist hier alles erlaubt. Und wenn die anschließende, ausdrücklich erwünschte Diskussion 2 Stunden dauert, dann ist das auch in Ordnung! Es gibt doch kaum etwas Schlimmeres als eine durch „Sendezeit begrenzte Diskussions-Runde“, die auf Teufel komm Raus zu einem (Kompromiß)Ergebnis führen muss – oder eben aufgrund des vorgegebenen zu knappen Zeitrahmens zu keinem Ergebnis kommen kann.
Konktrete Ergebnisse sind übrigens bei den Vorträgen zweitrangig!
Das Ende des Diskussion wird vom Vortragenden bekanntgegeben. Oder – bei Ladenschluß – vom Café-Betreiber 😉
Ggf kann man sich ja privat später noch austauschen.

Woher kommt eigentlich …

… diese dämliche Studie, die besagt, dass Männer im Durchschnitt alle 8 Minuten an Sex denken?
Das sind ja – wenn ich einen Tag mit 12 Stunden annehme – 90 Mal am Tag!
90 Mal am Tag an Sex denken!

Sorry, aber sowas Schwachsinniges hab ich selten gehört!
Wen schließt diese Studie eigentlich ein? Männer, die in einer Beziehung sind?
Oder auch Singles?

Für Männer in einer Beziehung kann ich nicht sprechen – für Singles schon.
Mal überlegen, wie oft denke ich denn so an Sex … also 8 x nicht.
Ich würde mal schätzen: 1 Mal. In der Woche! Maximal!

Nämlich dann, wenn man am Wochenende in der Disse oder sonstwo ein hübsches Mädel sieht, mit der man sich sogar nett unterhalten kann. Aber selbst dann nicht immer,
jedenfalls nicht automatisch.

Über manche Studien kann ich nur fassungslos den Kopf schütteln.