Alaska (Update)

– Ganz vergessen: Im Denali-Park waren wir natürlich auch!
Das ist der einzige Nationalpark in Alaska, ein Muss für jeden Touristen.
Dabei fand ich ihn gar nicht mal sooo spektalulär. Wenn man dort zuerst hingefahren wäre, dann vielleicht. Aber wenn man vorher schon so einiges von der Natur in Alaska gesehen hatte, bietet der Park auch nicht so viel neues.
Und so viele Tiere wie man sich erhofft zu sehen, findet man hier auch nicht.
Zwei Bären haben wir gesehen, aus ca 400 m Entfernung.
Und ein paar Schafe, sowie ein paar Karibous. Aber alles aus recht großer Entfernung, und nicht so wie in Filmen, dass sie vor einem auf der Straße rumlaufen.
Da hatten wir heute (Sonntag, 5. August 2007) mit Elchen viel mehr Glück,
denn die standen wirklich quasi hinterm Straßengraben und wir konnten sie gut fotografieren. Am besten guckt man, wo viele Leute mit Kameras an der Straße stehen, da muss dann was sein 😉
Im Denali-Park ist der „Aufenthalt“ übrigens viel eingeschränkter als wir dachten.
Es gibt eine Straße, und einen Wanderweg, soweit wir das gesehen haben.
Man kann sich also nicht einfach dort bewegen wo man will, wild campen usw.
Das war etwas entäuschend.

– An vielen Baustellen hier gibt es „Flagman“, also Leute, die mit Schildern anzeigen, was zu tun ist. Links bleiben, dem Pilot-Fahrzeug folgen usw.
Lustig ist, dass, wenn es regnet, fast immer Frauen dortstehen.
Wenn gutes Wetter ist, sieht man auch Männer. Zufall?

– An unserem Wohnmobil war einige Tage lang unser hinteres linkes Licht kaputt. Blinker, Rücklicht und Bremslicht ging dort also nicht (wird hier alles mit einem Licht gemacht). Wir sind dann in eine Werkstatt gefahren und haben den Vorfall gemeldet. Es wurde dann Personal geholt (eigentlich war wohl an dem Tag gar keiner da, aber irgendwie gibt es dann doch immer wen …) der unser Wohnmobil dann mal eben weggefahren hat und nach 30 min wiederkam.
Fehler war: Die Birne war einfach kaputt. Kosten: Ca 40 Euro insgesamt.
Das müssen wir jetzt irgendwie mit dem Verleiher verrechnen …
Kurios: Wir haben die Deutschen wiedergetroffen, die mit uns am Verleiher-Center standen und ebenfalls solch ein Wohnmobil (RV) ausliehen haben.
Sie sagten, dass bei ihnen ebenfalls die hintere linke Birne kaputt war, aber durch Zufall haben sie wen gefunden, der sich damit auskannte und sie kostenlos ausgetauscht hat.
Zufall? Jedenfalls war bei den anderen Leuten kaum Öl im Wagen, sie wären fast liegengeblieben, wie sie uns erzählten. Daraufhin haben wir selber erstmal nachgesehen. Bei uns war aber zum Glück alles okay. Liegenbleiben auf den Strecken hier ist oftmals absolut nicht zu empfehlen!

– Andere Deusche hatten uns erzählt, dass sie sich extra einen Jeep genommen hatten, um alle Straßen fahren zu dürfen. Das ist mit unserem großen 25-Fuß-RV-Wagen ja nicht erlaubt. Wer’s trotzdem macht und liegenbleibt, darf schön alles selbst bezahlen … das Abschleppen, die Reparatur usw … lieber kein Risiko eingehen.
Mit einem Jeep geht es aber. Dachten wir zumindests auch.
Die anderen Leute waren nicht sehr begeistert, als sie in Alaska vor Ort erfuhren, dass sie DOCH nicht alle Strecken mit dem Jeep fahren durften, obwohl sie ihn aus diesem Grund ja gerade gemietet hatten.
Ebenfalls etwas strange …

– Ein weiteres Highlight:
Auf einem Campingplatz, kurz vor dem Denali-Nationalpark. Dort hatten wir für 1 Nacht übernachtet. Gegenüber auf der anderen Straßenseite ein sehr uriges Pizza-Restaurant (Panorama Pizza Pub, Healy, AK 99743). Überall Geldscheine an den Wänden, Decken … (gibts hier übrigens öfter mal). Die Nachos (auf der Speisekarte als Vorspeise vermerkt) hätten wir als Hauptspeise mit 3 Personen nicht geschafft, so viel war das. Haben uns den Rest dann einpacken lassen für später, weil wir sonst keinen Hunger mehr auf unsere Pizza gehabt hätten.
Und dann kam sie: Meine ganz persönliche MISS ALASKA!
Es war die Bedienung. Herrlich groß, gefühlte 1,90 m. Superschick angezogen,
3 große Bild-Tattos auf dem Rücken (waren eine Art Storyboard, der Beginn und das Ende der Weltgeschichte oder so ähnlich, wie ich mir später habe erklären lassen), die Waden ebenfalls mit Herzchen tätowiert.
Und wie sie geschwebt, äh gelaufen ist … und ich hab kein Foto! 😦
Aber: Guckt euch mal Starwars 2 an.
Da gibt es doch diese Szene im Raumschiff, wo diese großen, eleganten, toll animierten Wesen sind (männl und weibl).
Jetzt stellt euch einfach das weibliche Wesen als Mensch vor. In ihrer ganzen Art.
Dann wißt ihr recht genau, wie „meine Miss Alaska“ aussieht!
(im Ernst: Als ich sie gesehen habe, mußte ich tatsächlich im ersten Moment an diese Raumschiff-Szene denken).

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