Fertig-Pizza

Heute habe ich mal eine neue Fertig-Pizza gegessen:

Salami Peperoni XL von „Freschetta“, mit Käsefüllung im Rand.

Der Preis: 2,49 Euro … relativ teuer. Hmm.

Die Bilder auf der Packung: Sehen gut aus.
Das Versprechen: „Freschetta – Alles außer gewöhnlich!“

Werbung halt.

Anleitung: Ich wähle Umluft … 170 °C, 20–23 Min auf mittlerer Schiene backen. Ofen nicht vorheizen.

Nur 170 °C ? Hmm.

Nach 20 Minuten nehme ich die Pizza aus dem Ofen (okay, ich hatte vorher noch ein wenig Extra-Käse draufgemacht).

Hui, sieht lecker aus!
Und – ich war selber überrascht – die schmeckt richtig gut!
Und eine große Menge war das! Hatte am Ende schon fast zu kämpfen!

So positiv überrascht wurde ich selten! Wer also mal eine Fertig-Pizza servieren will/muss und trotzdem nichts billiges nehmen will, sollte diese Pizza unbedingt probieren!

Helden und Stühle

Ihr kennt doch sicher die Band „Wir sind Helden“.

Warum heißt es eigentlich „Helden“ und nicht „Helde“ ?

Es hieße doch auch „Wir sind Stühle“ und nicht „Wir sind Stühlen“.
Oder „Wir sind Tische“ und nicht „Wir sind Tischen“.

Unfassbar über was fürn Zeug man sich ab und zu Gedanken macht …

Google-Player-Scheiß

Warum lassen sich Google-Videos nun nur noch mit so nem proparitären Player abspielen? Was soll das nun wieder?
Reichen die vorhandenen Formate nicht aus?
Muss Google wieder so eine Extra-Tour machen?

Die Konsequenz ist: Keiner guckt sich die Sachen mehr an bzw speichert sie, denn dafür extra wieder nen Player zu installieren, das macht doch (hoffentlich) keiner.

Exklusiv-Interview mit Natascha Kampusch

NATASCHA KAMPUSCH – Jeder will der erste sein.
Und RTL hat das Rennen gemacht.
Der erste Teil … okay. Dafür, dass sie 8 Jahre lang gefangen war,
ist ja noch relaativ gut bei Verstand.
ABER: Dass danach im Fernseshen eine „Analyse“ über ihre Verhaltenswweise usw gemacht wird, finde ich gelinde gesagt zum Kotzen!
Ist doch wohl klar, dass sich solch eine Person nicht gleichartig verhält wie andere gleichaltrige Frauen, denen ein solches Ereignis erspart blieb.
Und sicher – das spiegelt sich doch auch in der Gestik und Mimik wieder!
Und selbst wenn jetzt die so genannten Experten rumanalysieren, warum sie beispielsweise oft die Augen geschlossen hat während des Interviews, an ihrer Halskette gespielt hat oder ihre Finger aufeinander gepresst hat … muss man so etwas öffentlich im Fernsehen „analysieren“?

Ich finde: NEIN!

Darum habe ich nach dem ersten Teil auch abgeschaltet, so etwas muss ich nicht sehen.

IFA 2006

IFA 2006

Am Samstag hab ich mir mal die IFA angetan, wohl wissend, dass es nich tso wahnsinnig viel neues geben wird.
Fernseher gab es, ziemlich viele. Die großen Schlagwörter waren „HD“ und „Blue Ray“.
So wie ich das verstehe, ist das ja so:
Damals ging es um einen Nachfolger einer CD: Zur Debatte standen „SACD“ und „DVD-Audio“. Beide waren mehr oder weniger nur für Ton ausgelegt. DVD-Audio hat zwar die etwas bessere technische Spezifikation, SACD hat allerdings einen Kopierschutz! Also hat SACD das Rennen gemacht. Trotzdem haben sich beide Formate nicht großflächig durchgesetzt, denn den allermeisten Leuten reicht einfach die normale Audio-CD (CDDA), sofern sie nicht eh MP3 und Co hören.

Der selbe Hickhack geht jetzt mit der DVD(Video) los.
Wer wird ihr Nachfolger? „HD-DVD“ oder die „Blue Ray Disc“?
Wenn ich mir die Stände angucke, mußte ich mich schon fast anstrengen,
HD-DVD zu finden. Blue Ray war da meiner Meinung doch weitaus stärker vertreten. Ich vermute also, dass Blue Ray das Rennen macht oder schon gemacht hat. Vermutlich wird dieses Format über kurz oder lang auch die beiden CD-Nachfolger-Kandidaten DVD-Audio und SACD schlucken … warum soll man für jedes Medium eigene Formate haben? Stiftet doch nur wieder Verwirrung.

Weitere Sachen waren: DAB – Digital Audio Broadcast.
Da kommt das Radio-Signal zwar über die übliche Dach-Antenne, aber halt in digitaler Form. Man braucht also einen neuen Receiver, der das verarbeiten kann. Vorteile sind die bessere Klang-Qualität (wobei ich mich bei meinem NAD-Analog-Radio absolut nicht beschweren kann, meiner Meinung nach werden diese ganzen Klangvorteile immer viel zu hoch gelobt) oder im fahrenden Auto die Möglichkeit, dass man nicht alle paar hundert Kilometer die Frequenz nachjustieren muss, sobald sich das Empfangs-Gebiet ändert.
Auch kann man ein paar Sekunden oder Minuten „zurückspulen“, oder ein Lied auf Pause stellen. Nettes Feature, aber ob das ein ausschlag-gebendes Verkaufs-Argument ist?
Last but noch least empfängt man mehr Radio-Sender als über UKW.
Laut Info-Broschüre wird das Digital-Radio das bisherige Analog-Radio bis 2010 oder 2015 komplett ersetzt haben. Vorher besteht meiner Meinung nach – zumindest im heimischen Wohnzimmer – kaum ein Grund, sich so ein neues Gerät anzuschaffen.

Ähnlich sieht es im TV-Bereich aus: Hier gibt es ja auch seit längerem DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terristrial). Quasi dasselbe Spiel wie beim Radio: Das Signal kommt über die normale Dach-Antenne, aber eben auch nicht mehr analog wie bisher, sondern in digitaler Form, so wie man es auch z. B. über Satellit kennt (gibt’s auch in Analog).
Für Leute, die also digitalen TV-Empfang haben möchten, aber keine Satelliten-Schüssel anschrauben wollen,
können sich einen DVB-T-Receiver hinstellen, und die herkömmliche Dach-Antenne verwenden, oder – falls nicht vorhanden – sich eine kleine Zimmerantenne besorgen, die allerdings manchmal nicht sooo optimal ist, wie ich gehört hab. Je nach Wohn-Gegend empfängt man hier mehr oder weniger TV-Sender, aber nach und nach wird das ja ausgebaut, so daß man irgendwann fast überall alles sehen kann, denk ich mal. Diese Geschichte betrifft zur Zeit allerdings nur das „normale Fernsehbild“, ohne das neue Schlagwort „HD – High Definition“.

Auch dafür gibt es mittlerweile Receiver, die das höher aufgelöste digitale TV-Signal empfangen können!
Die heißen dann wohl nur DVB-Receiver, irgendwie verwirrend, aber was solls.
Die Frau am Stand hat mir aber gesagt, dass solch ein Gerät zur Zeit kaum etwas nützt, denn die allerwenigsten TV-Sendungen sind in HD-Qualität aufgezeichnet, und bei normalen TV-Sendungen bringt das Gerät keinen Vorteil.
Hinzu kommt, dass auch der Fernseher „HD“ können muss, sonst hat man ebenfalls keinen Vorteil!

Es müssen also schon einige Faktoren zusammenkommen, um in den Genuß des hoch aufgelösten TV-Bildes zu kommen.
Eigentlich könnte man sich da ja auch gleich einen Beamer unter die Decke hängen.
Ich hatte mir einen angeschaut (weiß leider den Hersteller und Modell nicht mehr), für 5000 Euro, der das derzeit technisch machbare demonstriert. Ich glaube, das war einer der seltenen Momente im Leben, wo ich so richtig sprachlos war! Solch ein Bild hat die Welt noch nie gesehen! Dermaßen natürlich, farbenfroh, kontrastreich, scharf, detailreich, lebensecht, das war der absolute Wahnsinn! Und der Typ meinte auch, dass doch mal jemand von den Zuschauern versuchen sollte, ihm für 5000 Euro ein besseres Bild als dieses zu zeigen.
Any Questions? Nein. Niemand hatte mehr eine Frage.

Die Teuerste Anlage der Welt hab ich mir natürlich auch angeschaut.
Sehr schicke Sachen für 750.000 Euro.
Der Blickfang schlechthin: Der Transrotor-Plattenspieler „Artur“.
Leider gibt’s bei Google kein Bild zu finden, und beschreiben lässt sich das Ding kaum.
Jedenfalls State-of-the-Art für 125.000 Euro.

Was gab’s noch so? Viele sich räkelnde Hostessen auf Autos.
Und: Teilweise echt schöne Shows! Gerade im TV-Bereich … Shows, die teils virtuell waren und teils echt.

Ansonsten hab ich mir noch ein paar Sourround-Anlagen angehört. Beeindruckend war eine neue von Infinity.