Ü30-Party in der Stadthalle

Knackevoll war’s!

Wir standen am Eingang, kurz nach 18.30 Uhr.
Karten vorbestellen, die letzten, die es gab. Danach wollten wir uns nochmal ins Oker-Cafe setzen, und später dann wieder zurück zur Stadthalle laufen.
Die Schlange wurde länger und länger … mehrere hundert Leute (schwer zu schätzen) standen vor der Stadthalle, mittlerweile war es 20 Uhr geworden!
Die Stimmung schwankte zwischen „Boah Leute, macht endlich auf!“ oder „Die an der Konzerkasse meinte, dass man ab 18.30 Karten an der Abendkasse kriegt, sollen die sich mal besser absprechen“.
In der Tat war es ein ziemliches Chaos! Kann ja nicht sein, dass sich zig hundert Leute geirrt haben und freiwillig 1,5 Stunden in der Schlange anstehen.
Endlich, endlich kam ein Mitarbeiter, und öffnete: *tataaaaa*
EINE Tür! Und wie das so ist, sobald die Meute sieht, dass sich weit vorne eine Tür öffnet, wird geschoben was das Zeug hält.
Dass da 2 Türsteher standen, die versuchten die entnervten Gäste zurückzuhalten, weil trotz offener Tür noch immer kein Einlass war,
interessiert natürlich keinen mehr. Sobald die Leute sehen, dass sich eine Tür öffnet, wird gedrängelt! (Ja ich weiß, ich soll nicht verallgemeinern)

So blieb es natürlich nicht aus, dass ich erstmal gegen die Glasfront gedrückt wurde und mir ein wenig die Hand verbogen hab, und auch etliche andere Leute wohl doch Panik bekommen haben, denn was da gestern abging, gleich wirklich einer Massenpanik auf der sinkenden Titanic! Schlimmer habe ich es bei noch keiner Veranstaltung erlebt, selbst bei der Atlantis-Neueröffnung vor einigen Jahren nicht.

Drinnen ging der Spaß natürlich weiter. Genau eine einzige Kasse wurde geöffnet, zumindest zu dem Zeitpunkt, als wir reinwollten! Spar-Maßnahme?
Nachdem wir dann Karten erhalten hatten, war die Stimmung weiterhin eine ganze Weile auf dem Nullpunkt. Das besserte sich dann erst,
als wir im Okercafe saßen und dort mit dem Rest der Leute unseren Spaß hatten.
Die Ü30-Party an sich war ansonsten ganz gut, obwohl mir teilweise Zweifel kamen, ob man bei der „30“ nicht doch eine Null vergessen hatte.
Aber gut, da will ich mal nicht lästern, man soll ja froh sein, dass es auch Veranstaltungen für die älteren unter uns gibt.

Fazit: Party war insgesamt gut, nur die Organisation am Eingang bzw. der Ticket-Verkauf sollte vielleicht etwas anders geregelt werden.

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