Beyoncé und Avril

Hab eben mal ne ganze Weile „Pop around the clock“ auf 3Sat geschaut.
Es lief erst Avril Lavigne und danach Beyoncé (Destiny’s Child).
Also Beyoncé live hat mich nicht so wirklich vom Hocker gerissen.
Die hat zwar ne echt gute Stimme, aber das war’s dann auch fast.
Ist halt die Frage, in wieweit „it’s the singer, not the song“ heute noch gilt.
Muss jeder für sich entscheiden, finde ich. Gibt nur wenige Songs, die ich für gelungen halte.
(Bootylicious; Naughty girl; Crazy in Love).
Avril Lavigne ist mir hingegen schon ne ganze Ecke symphatischer.
Die kann zwar nicht so toll singen, trifft die Töne nicht so exakt usw, hab aber ne sehr interessante
Stimme/Aussprache.
Auch bei Avril gefallen mir nicht alle Songs, aber einige gute Sachen hat auch sie gemacht, z. B.
„I’m with you“ oder „Nobody’s Home“.
Die hat auch ne ganz andere Nähe/Bezug zum Publikum, kommt viel menschlicher rüber als Beyoncé.
Die würd ich mir sogar live angucken, im Gegensatz zu „Soul-Diva Beyoncé“.

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Puh, das ist ja fast schon anstrengend ;-)

3 Urlaubs-Tage liegen jetzt hinter mir.
3 Tage in der Stadthalle! Aufbau für die große Silvester-Party übermorgen.
Am ersten Tag von 12 bis 20 Uhr, die anderen beiden 8 bis 20 Uhr, heute sogar etwas länger.
Morgen bin ich dann nicht mehr mit dabei.

Das ist echt unglaublich, was das für ein Aufwand ist!!
Kann man sich kaum vorstellen, wenn man sowas nicht selber mal mit aufgebaut hat.
Für mich was es aufbau-technisch definitiv das größte und aufwändigste Event bisher überhaupt!
Mein Arbeits-Bereich hat von Dekorieren, Kleben, Schneiden, Lichter montieren, Verkabelung bis hin zum
Traversen-Zusammenbau gereicht. Wirklich ziemlich vielfältig!
Heute war ich den ganzen Tag nur mit der Deko beschäftigt, also nicht direkt bei INOVA, sondern bei Team@Event. Außerdem waren noch Leute vom Team LanArena mit dabei, und etliche andere zugemietete usw, hab da gar nicht richtig durchgelickt. Aber insgesamt war es schon sehr lustig und spannend! 🙂
Muss man echt mal mitgemacht haben, sowas.

Am 31.12. bin ich dann natürlich auch in der Stadthalle und gucke mir das „Endprodukt“ an.
Ich bin sicher, dass die Deko und der ganze Aufwand sich gelohnt haben und die Gäste sehr zufrieden sein werden 😀

IE-Engine oder Gecko?

Der Netscape 8-Browser soll eine 2. Rendering-Engine erhalten:
Nämlich jene, die auch im IE verwendet werden kann.

Segen oder Fluch?
Auf den ersten Blick könnte der durchschnittliche User denken:
„Super! Falls die Seite fehlerhaft programmiert ist und Gecko nur Mist macht, schalte ich auf den IE-Renderer um,
der ist toleranter! Und schwups … geht’s wieder!“
Dem Durschnitts-User ist nur eins wichtig: Dass die Seite im Browser angezeigt wird.
Dann ist in seinen Augen alles „richtig“.

Aus technischer Sicht wäre es jedoch richtig, wenn die fehlerhafte Seite auch fehlerhaft angezeigt wird,
weil Gecko eben weit weniger Fehler duldet als die IE-Engine!
Es gibt also „Richtig“ und „Richtig“.

Damit kommen wir also nicht weiter.
Versuchen wir es mit dem Begriff „sinnvoll“:
Was ist sinnvoller? Die schlampig programmierte Seite aus technischer Sicht falsch anzeigen zu lassen, was ja eigentlich richtig wäre?
Oder die falsch programmierte Seite trotzdem akzeptabel anzeigen zu lassen, obwohl es aus technischer Sicht eigentlich falsch wäre?

Jeder Mensch, der kaum Ahnung von Technik hat, haben will und noch immer den Standpunkt vertritt „ist mir scheißegal wie es funktioniert, hauptsache es funktioniert“ wird sich diese Frage gar nicht stellen, ja nicht einmal auf diesen – in seinen Augen – völlig abstrusen Gedanken kommen!
Dabei übersieht er allerdings einiges:
1. Muss die IE-Render-Engine schwammig programmieret werden. Wie weit soll die Toleranz gehen? Wo liegt die Grenze?
Letztendlich werden bestimmte Seiten eben nicht ganz so angezeigt, wie sie sollen, sondern eben nur ungefähr.

2. Andererseits kann der Seiten-Programmierer schlampiger arbeiten und muss sich weniger Mühe geben, weil er ja weiß, dass die IE-Engine seine Fehler schon irgendwie ausbügeln wird. Hauptsache, der Besucher sieht die Seite irgendwie auf dem  Schirm.

3. W3C-„Standards“ sind dazu da, um den Programmierern von den Render-Engines und den Webseiten gleichermaßen die Arbeit zu erleichtern!
Es soll eben nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen, was die Webseiten-Programmierung betrifft, weil im Gegenzug ja auch die Render-Engines toleranter werden müßten.
Folge wäre, dass jede Render-Engine die Seiten etwas anders anzeigt, und das kann nicht im Sinne des Erfinders sein!

Dann doch lieber die Seite venünftig programmieren, sich an den „Standard“ halten, durch den W3C-Validator prüfen lassen, und mit gutem Gewissen wissen, dass die Gecko-Engine (die sich ebenfalls weitestgehend an den „Standard“ hält) die Seite dann auch so anzeigt, wie es sich der Programmierer gewünscht hat.