bzflag

Hallelujah!

Hab eben mal die neue Version von bzflag ausprobiert. Es gibt jetzt richtige Texturen auf dem Boden, bessere Explosionen, teilweise andere/mehr Sounds, neue Waffen/Flaggen … schon ziemlich geil gemacht!
Nur: Mein Prozessor kommt bei allen aktivierten Spiel-Features an seine Grenzen! Schade.

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Alle Jahre wieder …

Brunsviek Helau!

Heute war es mal wieder soweit: In Braunschweig trafen sich die Narrinnen und Narren zum jährlichen Besäufnis ;-))
Im Ernst: Bis auf die doch relativ kühle Temperatur war es ziemlich cool. Viele, wirklich viele Leute waren verkleidet,
bunt angemalt usw. Meiner Meinung nach mehr als im Vorjahr.
Die Karnevals-Wagen waren auch wieder lustig dekoriert, die Bratwurst war sehr lecker, der Glühwein (mit Amaretto) ebenfalls!
Der Umzug hier in BS soll ja der größte in Norddeutschland sein, laut Zeitung.
Mal gucken, was die BZ morgen so schreibt, wieviele Leute da waren und so … bin gespannt!

Ich glotz TV, aber bitte prollig ;-)

Heute habe ich mir mal VIVA gegeben! Einfach mal reingezappt. Da lief gerade die „Trash Top 100 – die beschissensten Videos“.
Das war das Motto der Sendung, und ich fands reichlich lustig! 😉

Der Moderations-Stil war dem Thema angepasst, oder sollte vermutlich 12-jährige männliche Teenager, die gerade ne Pulle Bier geleert hatten, oder gerade ihre Olle in der Küche genagelt haben, ansprechen.
(Moderator: „Was tut man, wenn man nicht tanzen kann, nicht singen kann, und zudem noch beschissen aussieht? Genau, man dreht ein Musik-Video“ oder „Wer ist kleiner als Jeanette und hat noch dickere Titten? Samanta Fox! Hier ist sie mit ihren Video …“).
Während der Videos kamen – wie man es von anderen Sendern her kennt – eingeblendete Bilder des Moderators mit mehr oder weniger unqualifizierten Kommentaren wie „Oleeeee, oleeeeee, zeig doch mal die Möpse, das würd mich interessieren, … *sing*).
Aber das muss wohl so sein auf den heutigen Musik-Sendern, in diesem Falle VIVA.

Auf der andere Seite gab’s viele interessante Infos über die „Stars“!
Und natürlich die ganze Videos, die echt zum brüllen waren!
Unfassbar, was die Musik-Industrie den Leuten da vorgesetzt hat.
Auffallend hoch von den Videos, die ich mir angetan habe, waren die Dancefloor-Videos (Stil meistens: Euro-Beat),
die aus heutiger Sicht einfach nur total billig wirken. Immer derselbe Stil (Mann rappt, Frau singt), dazu derselbe Soundstil (Euro-Beat halt), als ob da ein Anfänger am Sequenzer sitzt, der gerade Copy&Paste ausprobiert.
Mit Hall-Effekten und verwaschenen/Interessanten Sounds wurde extrem gespart, ist mir im Nachhinein mal so aufgefallen. Alles ist sehr klar stukturiert.
Und in jedem dieser Videos gibt es diesen cheografischen Tanzstil (heute würde man das „Rumhampeln“ nennen, der heute ebenfalls mehr als peinlich wirkt (Captain Hollywood Project u. a.).

Insgesamt ne arg lustige Sendung, wo ich mal wieder richtig alte Schinken gehört habe 😉

Fake-Seiten, eine echte Sauerei!

Moin!

Und wieder einmal ist eine Fake-Seite der recht bekannten Firma PayPal aufgetaucht.
So gut, dass es Otto-Normalverbraucher so gut wie nicht zu erkennen ist.
Ahnungslose User tippen so sensible Daten in der (unverschlüsselte) Formular, drücken auf „Senden“ und die Katastrophe nimmt seinen Lauf.

Scheinbar geht es echt nur noch über SSL. Das Setzt dann voraus, dass O8/15-User ein kleines Grundwissen haben,
worauf sie achten müssen, Meldungen nicht blind wegklicken, sich vielleicht auch mal ein Certifikat genauer anschauen usw.
Aber das ist ja alles zusätzliche Arbeit, damit will sich der Großteil der Inet-Surfer vermutlich nicht rumschlagen.
Die wollen einfach surfen, es muss sicher sein, zuverlässig … muss einfach funktionieren, out of the box.
Solche Fake-Seiten können einem diesem Traum gründlich verderben!

Als Faust-Regel kann man also sagen: Wann immer Seiten angesurft werden, bei denen es um Bank-Daten, Überweisungen usw. geht: Nur mit https davor!
Nix anderes! Das „S“ steht für Secure. Was nicht automatisch heißt, dass man bei https völlig gedankenlos drauf losklicken kann! Auch hier gibt es Gemeinheiten/Fakes, die aber hoffentlich durch Warn-Meldungen kenntlich gemacht werden.
Deswegen ebenfalls wichtig: Browser-Warnungen lesen! Im Zweifelsfall den Vorgang abbrechen und
jemanden fragen, der besser Bescheid weiß!

Wenn ein Programmierer wär …

… und in die Rolle des „Lieben Gottes“ schlüpfen könnte, würde ich:

Endlich das männliche Gehirn mit Multi-Tasking-Fähigkeit ausstatten!
Es ist partout nicht möglich, in Ruhe zu chatten, und nebenbei aufmerksam die Sendung „Blue Moon: Das Buch der guten Fragen“ auf Radio Fritz zu verfolgen!
Entweder Mann ist am chatten und hat nach dem tippen keinen Plan, was im Radio gesagt wurde,
oder Mann wechselt mehr oder weniger schnell zwischen zuhören und schreiben, was das Schreiben doch ziemlich verlangsamt, und Mann es sich am Ende trotzdem durchliest und drüber nachdenken muss, ob man keinen Murks geschrieben hat. *grummel*

So, gute Nacht! 😉

HiFi: Masse statt Klasse

Au mann, das muss ja ein richtiges Schnäppchen sein:
Otto-Katalog Frühjahr Sommer 2004, Seite 1256:

8500 Watt
Samsung-Highpower-Minianlage:
„Max-ZS 990“: fette Minianlage mit 4 Boxen plus krassem aktivem Subwoofer (630 Watt RMS).
Spielt neben CD-R/-RW auch MP3-CDs, 6 voreingestellte Equalizer-Modi, Jog-Dial, Dimmer, Super-Bass-Sound, Sleeptimer und Power Surround Sound. Full-Logic-Autoreverse-Doppelcassettendeck, 3-fach-CD-Wechsler und 30 Radio-Stationsspeicher, Digitalausgang, Cinch, Kopfhöreranschluss und 75-Ohm-Antennenausgang (kabeltauglich).
[…]

Das ganze ab (!) 349,90 Euro. Natürlich nicht in der 8500-Watt-Version, (die kostet nämlich 479,90 Euro bei 24 Monaten Garantie), sondern in der Nur-4600-Watt-Version. Aber egal, man muss halt genau lesen und gucken, welche Abbildungen zu welchem Text gehören!

Vorbei die Zeit, in der man kurze fundierte Angaben zu den Produkten erhalten hat?
Zielgruppe sind vermutlich 12-jährige Teens, die mal so richtig protzen wollen, dass sie gerade eine 8500-Watt-Anlage für unter 500 Euro gekauft haben.
Ob das nun Musik-Spitzenleistung ist (steht klein über dem Watt-Wert), Sinus-Leistung oder RMS-Leistung,
dürfte den Kiddies wohl reichlich egal sein. Vermutlich kennen sie nichtmal den Unterschied.
Das machen sich einige Hersteller wohl zu Nutze um den Verkauf anzukurbeln.
Aber: die RMS-Angabe steht im Text: Bei der großen Anlage: 630 Watt, bei der kleinen 360 Watt RMS.

Angesichts des Preises, der RMS-Wattzahl und der genannten Features kommen mir da doch arge Zweifel.
Ob die Anlage mit Starkstrom läuft steht da auch nicht 😉

Damit die Leser hier nicht ganz dumm sterben, erklär ich hier mal die Unterschiede.
(Quelle: Musik-Elektronik Taschenlexikon von Jan-Friedrich Conrad)

Sinusleistung:
Maximale Ausgangsleistung, die ein Verstärker dauerhaft abgeben kann, ohne zu stark zu klirren oder Schaden zu nehmen. Gemessen wird mit einem Sinuston einer bestimmten Frequenz. Vollständig ist die Angabe nur, wenn der dazugehörige Klirrfaktor, die Frequenz des Sinustons und die Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher angegeben sind.

Nennleistung:
Diejenige Ausgangsleistung, die ein Verstärker (Endstufe) über einen längeren Zeitraum verzerrungsarm abgeben kann, ohne Schaden zu nehmen. Sie wird zumeist als quadratischer Mittelwert oder als Sinusleistung in W (Watt) angegeben. Die Nennleistung ist als Anhaltspunkt aussagekräftiger als die Spitzenleistung (Musikleistung), deren Werte sehr vom Versuchsaufbau abhängen. Die Verstärkerleistung hängt von der Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher ab (angegeben in Ohm): je höher der elektrische (Schein-) Widerstand, die die Boxen dem Verstärker entgegensetzen, desto niedriger die Leistung. Zu niedrige Impedanzen wirken wie ein Kurzschluß des Ausgangs und können den Verstärker zerstören. Die meisten Boxen weisen eine Impedanz von acht Ohm auf; nicht alle Verstärker können an Boxen mit nur vier oder gar zwei Ohm Impedanz angeschlossen wrden. Zur Angabe der Nennleistung gehört immer der dazugehörige Klirrfaktor: er steigt an, wenn der Verstärker sich seiner Leistungsgrenze nährt.

RMS:
Abkürzung für: Root Mean Square, englisch für: Quadratischer Mittelwert oder Effektivwert. Der quadratische Mittelwert ergibt eignet sich, um die Leistung anzugeben. Dazu wird die Quadratwurzel aus dem Mittelwert der Summe der Quadrate (der Spannung) gezogen.

Musikleistung:
Quelle: http://www.drmh.de/faq/faq.html#2.2.1

Leistungen können auf verschiedene Arten gemessen werden. Sinnvolle Werte liefern Messungen über längere Zeit (Dauerleistung). Einige Hersteller versuchen mit irrwitzig hohen Leistungsangaben ihre Produkte anzupreisen
(z.B. „500 Watt-Verstärker“, die bei genauerer Betrachtung jedoch nur ein 20 Watt-Netzteil enthalten). Bei Begriffen wie „Musik-“ oder „Spitzenleistung“ sollte man sehr vorsichtig sein. Diese Werte geben die Leistung an, die nur extrem kurzzeitig (z.B. bei kurzen Schlagzeugspitzen) abgegeben werden kann. Damit allein ist jedoch keine sinnvolle Aussage möglich. Die Leistungsangabe ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einfach ein reiner Phantasiewert.

Eine Mini-Anlage mit 8500 Watt anzupreisen ist schon echt ein Unding, finde ich.
Zum Vergleich: Meine Verstärker hat 125 Watt, vermutlich RMS. Im Handbuch steht:
125 W (21,0 dBW) Continuous Average Power Output into 8 Ohm

Mein aktiver Subwoofer hat gar nur 60 W RMS laut Handbuch!

Himmel, da muss ich mir ja fast Sorgen machen, ob da überhaupt Musik rauskommt … 😉