Der neue Telefonspass: Random-Phreaking ;-)

Hallo!
Jetzt hab ich mich doch mal durchgerungen, das Inet-Telefonieprogramm „Skype“ auszuprobieren.
Scheinbar hat das Teil ja doch Verschlüsselung … was sich aber wohl kaum nachprüfen lässt, da das Programm nicht
open-source ist. Ich vermute, über kurz oder lang wird es auch Geld kosten.
Aber es klappt tatsächlich durch meinen Packet-Filter. Scheinbar auch eingehende Anrufe! Obwohl ich nicht verstehe, wie. Vermutlich, weil es über einen Server geht, und nicht direkt von außen eine Verbindung zu mir initialisierte wird.
Die Sprachqualität reichte bei meinen heutigen Versuchen von sehr brauchbar (mit wenigen Aussetzern) bis hin zu arg stockend.
Wer mich mal anrufen will (falls das klappen sollte):
Mein username (Benutzername) ist „lassejulius“.

Haushaltsloch verkleinern, aber wie?

Da macht man wohl was mit, als Politiker. Mit Erschrecken hörte ich im Radio, dass das Haushalts-Loch in Deutschland erheblich höher ist als prognostiziert! Da haben sich einige Leute wohl saftig verkalkuliert. Naja, ist ja auch nicht ganz einfach. Trotzdem ist das ein kleiner Hammer, finde ich. Aber gut, Fakt ist halt Fakt, wie kommt man aus dem Schlamassel jetzt raus? Deutschland ist ja quasi Export-Land Nr. 1. Um das Level halten zu können, muss man jedes Jahr 2 % mehr Umsatz machen (soweit ich das richtig verstanden habe). Aber das ist halt schwierig, wenn man nunmal ganz oben auf der Leiter sitzt; irgendwann kann man nicht mehr weiter nach oben. Die 2 % mehr Umsatz sind notwendig, weil man ja das ganze Geld nicht umsonst geliehen bekommt, gibt ja sowas wie Zinsen 😉
In Amiland hat man einfach den Dollar-Wert verringert, um günstiger exportieren zu können. Man könnte das hier auch machen, um wettbewerb-fähig zu bleiben. Sprich, den Euro-Wert senken. Dadurch könnte man Produkte günstiger im Ausland anbieten. Innerhalb von Deutschland würde man davon nichts bemerken. Aber spätestens beim Umtausch in Doller würde es knallen. Da haben wir ja das Öl-Abhänigkeits-Problem! Die Araber akzeptieren ja nur Dollar. Um Öl zu kaufen, müssen wir erst das Geld in Dollar wandeln, und damit das Öl in Arabien zu bezahlen. Nur wenn der Euro-Wert jetzt gesenkt würde, würden wir auch einen schlechteren Wechselkurs haben! Also mehr Geld für das Öl zahlen.
Ein Teufelskreis? Warum akzeptieren die Araber denn keine Euros? Dann könnten wir uns den Umweg über Amiland sparen und ohne diese wirklich üble Nebenwirkung den Eurowert senken, um Exportware billiger anbieten zu können.
Oder man wird unabhängig vom Öl! Photovoltaik-Technik? Windkraft? Ich hoffe, auf dem Gebiet tut sich noch eine ganze Menge!
Ich möchte kein Politiker sein.

Ein Treffen mit Klasse

Was gibt es schöneres, als an einem knackigen aber sonnigen Herbst-Samstag-Nachmittag in Berlin Mitte zu sitzen, eine heiße Tasse Schokolade in einem Cafe zu trinken, und sich mit einer hübschen Brasilianerin aus Rio de Janeiro zu unterhalten? Nicht viel.
Yo, ihr habt richtig gelesen: Mr. LJ-Violet (aka Violetta *g*) war wieder auf Tour 😉
Und es war richtig klasse!
Eigentlich war Marcelle bei einer guten Freundin von mir zu Besuch, bis sie dann nach Berlin ging, um dort für einige Wochen Deutsch zu lernen. Als ich dann mein Interesse bekundete, sie gerne einmal kennenlernen zu wollen, wurde im sonst so bürokratischen Deutschland doch mal einiges unbürokatsiert 😉
Ein paar Telefonate, ein paar E-Mails, und unserem Treffen stand nichts mehr im Wege.
Ich hatte sehr viel Spaß, und hab wieder einiges gelernt 🙂

That’s life – so wie ich es mag 🙂

Vom Fernsehturm

Marcelle vor dem brasilianischen Bären

Lasse und Marcelle

Marcelle hört Synergy

Anne Haigis – Live in Concert

Manchmal ist weniger eben mehr:
Am heutigen Abend gastierte Anne Haigis + Band in der Brunswiga, Karlstraße 35.
4 Musiker: 3 Männer (Akkordeon/“Mini-Trompete“, Gitarre, Bass) und Anne Haigis (Gesang, Gitarre).
Mehr braucht es nicht für das perfekte Unplugged-Konzert.
Teilweise mit einzelnen Effekten sehr sparsam unterlegt (Echo, Hall), teilweise im Halb-Playback (Drums), bot sie ein sehr vielfältiges und äußerst unterhaltsames Programm.
Ob Ballade, Folk, Blues … es klingt einfach! Es klingt nach echter Musik!
Sie war total sympatisch (was ich angesicht des Tour-Plakat nicht erwartet hätte), erzählte munter über vergangene Auftritte (im TV bei 1,2 oder 3), machte Späße, und hatte selber auch sichtlich viel Spaß auf der Bühne (das ist ja fast wie im Kabarett hier, mit den Kerzen auf den Tischen).
Da hat sie wohl Recht, es war nicht wirklich voll – okay, ganz leer nun auch nicht.
Aber viel mehr als 100 Leute waren es schätzungsweise nicht. Was der Atmosphäre aber absolut keinen Abbruch tat.
Ich konnte verdammt gut gucken, 5 Meter vor der Bühne, Mitte.
Die 3 Band-Kollegen machten auf mich einern eher biederen Eindruck – bis sie dann alle dann nach und nach ein Solo hinlegten und zeigten, was sie wirklich draufhaben. Z. B. wußte ich gar nicht, was man mit einem Bass alles machen kann, vor allen Dingen, was man da für Geräusche rausholen kann! Das war einfach nur Wahnsinn.
Nach dem Konzert, bzw. als wie von der Bühne kamen, gingen sie vor die Bühne, wo die Tische anfingen,
und sangen erstmal ein wenig – zusammen mit dem Publikum. Nach dem Motto „Deutschland sucht den Superstar“,
worüber sie im übrigen auch hergezogen ist *ggg*. Als absoluter Profi darf man sowas.
Wer also auf anspsruchsvolle Live-Musik steht, kann hier sicher sein, dass er ein Oberklasse-Konzert für schlappe 13 Euro erhält (Vorverkauf: 16), das wirklich jeden Cent wert ist!
Anne Haigis, LIVE!

Doch kein Acrolein im Fluid?

Heute haben wir endlich entziffern können, was diese handgeschriebene Notiz heißen sollte, die die Italiener neben mein Fax mit Pfeil auf das Acrolein geschrieben hatten: „IS OLD NO CAS“.
Heißt das also, dass in neueren Fluids der Stoff nicht mehr enthalten ist? Haben die etwa alte Kanister genommen,
wo der Stoff noch draufstehe, aber mit neuem Inhalt gefüllt?
In dem Orangen Feld auf dem Kanister ist kein Totenkopf – jedoch der Stoff aufgeführt, was sich eigentlich ausschließt.
Naja, wenn die Ferien rum sind, werde ich das Fluid gezielt auf Acrolein analysieren lassen, damit ich endlich mal weiß,
woran ich hier bin!