Periscope – Wo bin ich gerade?

Ich gehöre ja zu den Leuten, die sich manchmal bei Periscope einfach muter durch die Welt klicken. Also nicht gezielt vorgehen (ich will jetzt mal gucken, was es neues in Irland gibt …) sondern einfach wahllos rumscrollen – vielleicht findet man ja was neues, spannendes.
Oft stelle ich mir die Frage: Wo bin ich denn eigentlich gerade? In welchem Land? In welcher Stadt?
Na, in Erdkunde nicht aufgepasst? Lies doch einfach!
Die Realität sieht dann oft so aus:

periscope_fremd1 periscope_fremd2 periscope_fremd3 periscope_fremd4 periscope_fremd5

Manchmal kann man sich zusammenreimen, wo man gerade ist, wenn man rauszoomt, oder wenn manche Inseln/Länder doch in einer für mich lesbaren Sprache beschriftet sind, oder wenn beim Scope-Namen “Japan” steht.
Aber oft tappt man im dunkeln.

Darum wäre es cool, wenn man das irgendwie ändern könnte. Wenn auf der Karte, oder in den Scopes selbst irgendwie abrufbar wäre, wo man sich befindet. Muss ja nicht mit Straße und Hausnummer sein. Aber das Land oder die Stadt wär schon hilfreich.

Butter bei die Fische: Was verbraucht der Yaris? (Teil 3)

Heute getankt, und alles mit Excel ausgerechnet.

Verbrauch: 5,3 l / 100 km. Naja, unter 5 scheint’s echt nicht zu gehen …

Quasi immer Stadt-Verkehr, keine großen Außerorts-Fahrten.
Hab versucht, viel zu “segeln”, also auf knapp über 60 km/h beschleunigt, und dann Fuss vom Gas. Elektromotor setzt ein,  und dann nur, ganz ganz minimal Gas geben, und beim grünen “Eco-Bereich” in der unteren Hälfte bleiben. Kommt man darüber, springt der Benziner an.

Auto wurde permanent im “Eco-Mode” gefahren. (Schalter unter Handbremse)

Verstörungstheorien (Buch-Empfehlung)

Heute gibt es mal eine Buch-Empfehlung von mir.
Darauf gekommen bin ich durch einen Radiobeitrag bei meinem Lieblings-Radiosender:
DRadio Wissen.

Ich finde Buchempfehlungen immer schwierig, denn Geschmäcker sind ja echt verschieden.
Was dem einen gut gefällt, findet der andere stinklangweilig.
Vermutlich wird es auch bei dem folgenden Buch so sein. Es geht um Autismus.
Es ist allerdings kein “Lehrbuch”. Jedenfalls sehe ich es nicht so.
Es ist die Erzählung einer jungen Frau, Elisabeth, die irgendwie merkt, dass sie anders ist als die anderen (oder vielleicht besser, dass die anderen anders sind als sie selbst), sich durch’s Leben kämpft, bis sie nach vielen Jahren die ärztliche Diagnose “Autismus” erhält.
Nach diesem Buch haben hoffentlich viele Leser ein neues Verständnis davon, was Autismus bedeutet, oder bedeuten kann, und können das Handeln von Betroffenen – welches auf uns Nicht-Autisten zuweilen befremdlich wirken kann – besser nachvollziehen, tolerieren, akzeptieren.

Das Buch hat ca 250 Seiten. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher zu den “langsamen Lesern” gehöre. Bis ich ein Buch durch habe, können schonmal zig Monate vergehen.
Dieses Buch war in nichtmal einer Woche durchgelesen.

Und hier nochmal der obligatorische Hinweis: Nein, ich kenne weder die Autorin (Marlies Hübner) persönlich, noch habe ich irgendwas mit DRadio Wissen oder dem Schwarzkopfverlag zu tun. Ich kriege für diesen Beitrag also kein Geld in irgend einer Form.

VERSTÖRUNGSTHEORIEN
Die Memoiren einer Autistin, gefunden in der Badewanne
ca. 256 Seiten | Klappenbroschur
ISBN 978-3-86265-537-3
14,99 EUR (D)

Erscheint am 1. April 2016

(Quelle: http://www.schwarzkopf-verlag.net/store/p885/VERSTÖRUNGSTHEORIEN.html)

 

 

Periscope – Vorschlag für die App

Eben habe ich eine “Notification” über eine Scoperin erhalten, die nach längerer Zeit mal wieder online war.
Sie war eine der ersten, die ich dort aboniert habe, nachdem ich die App mal installiert hatte, vor mehrere Monaten.
Sie hatte eine Frage zu einer Veranstaltung in England, aber es ist dann eher ein typischer “Q&A-Scope” draus geworden. Naja ganz so typisch nicht, denn es waren dieses mal weniger Pöbler als sonst unterwegs, und sie kontert ziemlich gut und schießt diesen Leuten verbal kurz und knapp vor den Bug, geht kaum drauf ein. Da vergeht vielen dann der Spaß, und das Niveau bleibt erträglich. Das ist seit einiger Zeit ja recht weit nach unten gegangen, finde ich.
Was aber echt mal dringend in die App eingebaut werden sollte – ist mir schon öfter aufgefallen:
Eine Zeile oben am Bildschirmrand oder so, wo einfach ein paar Basic-Infos drin stehen,
die jeder selbst festlegen kann. Denn fast jeder, der sich in den laufenden Scope einklingt, fragt “How old are u; where u from; u single; what u study” usw usw,
und wenn man jede Frage dann so ca 30 mal beantwortet hat, nervt’s dann doch irgendwann.

Vielleicht kommt die Funktion ja irgendwann mal.

Wie geht’s weiter bei Periscope?

In diesem Bericht kann ich nicht alle Details von Periscope erklären, das würde den Rahmen sprengen, und ich verstehe vieles auch noch nicht.

Zum Theme gibt es auch einen Hashtag bei Twitter: #rebelrealpeople

Periscope. Das ist eine Handy/Tablet-App, mit der man sich durch die Welt klicken kann.
Es gibt eine Weltkarte, wo man sehen, wer ebenfalls die App gerade laufen hat – allerdings in der Funktion des “Filmers”.
Diese werde als rote Punkte mit einer Zahl dargestellt, und je dichter man ranzoomt, desto mehr wird diese Zahl aufgedröselt, und man sieht genauer, wo sich die Person befindet.
Meist gibt es eine Kurzbeschreibung des so genannten “Scopes”, und mit einem Klick kann ich mich in den Livestream der Person einklinken. Bei Gefallen, kann ich die Person auch abonieren (follow). Und senn sie dann online geht, kriege ich auf Wunsch eine Nachricht.
Falls ich einen Scope verpasse oder gerade keine Lust oder Zeit habe, kann ich ihn meistens noch 24 Stunden nach Beendigung sehen. Allerdings ist das glaube ich eine freiwillige Funktion des Nutzers.
Klingt fast wie Twitter, mit follow und so?
Genau, Periscope gehört zu Twitter, soweit ich weiß.
Spannend wir die Sache z.B. bei großen Ereignissen, z.B. Katastrophen, wie Schiessereien.
Irgend jemand ist bestimmt in der Nähe, der sein Handy zur Hand hat, und draufhält, und das ganze per Periscope live in die Welt streamt. Und etliche werden zuschauen.
Hab ich auch gemacht, als es neulich Tumulte in den USA gab.
Irgendwann hatte ich so 10 Leute, denen ich gefolgt bin. Ich war also ein Follower.
Darunter auch die bekannte “Bec Boop”, die fast jeden Tag morgens aus London scoped,
aber eigentlich aus Irland kommt. Man wünscht sich dann einen guten Morgen, lernt die anderen Leute kennen, weil man ja Kommentare live schreiben kann, und die der anderen Zuschauer lesen kann, und begleitet sie auf dem Weg zur Arbeit.
Das ganze hat also viel mit “Community” zu tun. Es gibt aber auch andere Scoper, die ich aboniert habe, wo es mir mehr um den “Content” geht – also mich eher der Inhalt des Videos interessiert. Z.B. war da ein Mädel, welches in Japan mit der U-Bahn gefahren ist, die ganze Zeit Internet-Verbindung hatte, und ich so die Möglichkeit hatte, mal etwas von Tokio (oder so) zu sehen – aus der Sicht einer ganz normalen Person. Nix insziniert, geschönt, mehrfach geprobt usw. Einfach live und echt, das wahre Leben halt.

Natürlich gibt es auch viele Teenys, die einfach nur auf dem Sofa liegen,
gelangweilt unterhalten werden wollen. Q&A steht dann oft in ihrem Scope-Titel, also Questions and Answers. Meist dauert es nicht lange, bis irgendwer unter den Zuschauern dann Kommentare schreibt wie “open Boobs”, “get naked”, “tits pls”, “show nipples”,
usw usw, das erinnert doch stark an “Chat Roulette” damals, wo man sich in ähnlicher Weise per Zufalls-Prinzip in die Welt schalten konnte, und oft plötzlich Typen vor der Linse hatten, die sich einen runtergeholt haben. Damals allerdings noch per Webcam – heute bei Periscope per Smartphone.

Und von solchen Leuten – oft die eher jüngeren – gibt es immer mehr, hab ich das Gefühl.
Hängen mit ihrer besten Freundin zu Hause rum, machen Telefonstreichem also Callpranks (Zuschauer sollen ihnen Nummern ins Chatfenster schreiben, die sie dann anrufen, und ihnen irgendwelche wilden Sachen erzählen, von wegen ich bin die neue Freundin von deinem Freund usw), oder haben beim Schminken für die Disco nebenbei ihr Handy laufen und übertragen ihr Styling in die Welt, oder beleidigen einfach Zuschauer und blocken diese dann, wenn sie zurückpöbeln.

Ich wurde auch schon mindestens 2x geblockt. Einmal, nachdem ich sagte, dass ich 37 bin, und einmal, als ich geschrieben hatte “Hello, Greetings from Germany”, oder so. Nunja.

Ich würde ja zuuu gerne mal eine Statistik sehen von den Periscope-Betreibern,
wieviele Nutzen die so haben, und in welchen Ländern am meisten gescoped wird, in der Rolle des Filmers.
Meiner Meinung nach sind es sehr, sehr viele russisch-sprachige Leute.
Von den 10 Leuten, denen ich gefolgt bin, sind übrigens die meisten schon wieder verschwunden. Haben wohl keine Lust mehr, oder nix mehr zu erzählen.
Ich ab dann auch mal geschaut, wer MIR denn so folgt! Wie gesagt, ich habe noch keinen einzigen Scope selbst gemacht.

9 Leute folgen mir (die ich anzeigen lassen kann, einer Person davon folge ich aktuell zurück), und 59 weitere folgen mir, die ich mir aber irgendwie nicht anzeigen lassen kann.
Keine Ahnung warum nicht, so gut ich mich mit Periscope nun auch nicht aus.
Einige der Leute, die mir folgen – aus welchem Grund auch immer – hatte ich vor einiger Zeit geblockt – was genau das verhindert, weiß ich selbst nicht genau. Denke mal, sie würden keine Benachrichtigung kriegen, wenn ich online scopen WÜRDE, oder sie wären nicht in der Lage, sich in meinem Stream reinzuschalten. Also quasi ein “vorsorglicher Block”.

Den Grund für mein Handeln seht ihr auf den Foto hier:

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Leute, die MIR folgen

 

 

 

periscope_blocked

Leute, die ich geblocked habe

 

 

Wer sich die Profil-Fotos genauer anschaut, sieht “nude pics”, also Nacktfotos.
Da schrillen bei mir gleich die Alarmglocken. Fake-User? Bots?
Wenn ich mir mal das Profil (vergleichbar mit einem Twitter-Profil) von diesen fragwürdigen Scope-Followern angucke, werde ich noch stutziger.

periscope_beispiel1periscope_beispiel2periscope_beispiel3periscope_beispiel4

 

Offenbar geht es diesen Leuten/Bots/Fakes gar nicht darum, mir zu folgen, weil sie meine Livestreams so interessant finden – falls ich denn sowas überhaupt mal mache, sodern es geht um was anderes. Nur um was?
Eigentlich kann ja nur der Sinn und Zweck von diesen Fakes sein, dass sie wollen,
dass ich mal auf ihr Profil klicke, hinter dem ja ein Link ist, bei dem aber nicht ersichtlich ist, wohin er führt.

Heute morgen habe ich zufällig eine Aufzeichung gesehen von jemandem, der sinngemäß ungefähr sagt: Wenn Periscope so weitermacht wie in letzer Zeit, geht es den Bach runter.
(die genauen Gründe, die anführt, lasse ich hier mal außer acht, davon verstehe ich auch zu wenig, hat u.a. mit dem Versprechen zu tun, Leute berühmt zu machen usw).
Wie genau er das meint, habe ich nicht verstanden, weil ich nur ca 15 min geschaut habe, und mein englisch dafür auch nicht reicht, aber irgendwie geht es wohl darum,
dass sie zu früh in dern “Geld-Verdien-Modus” geschaltet haben, obwohl die breite User-Basis noch nicht da ist. Oder anders gesagt: Man hätte erst warten müssen, bis die ganze Welt bei Periscope angemeldet ist, hätte sie mit Inhalten und Gemeinschafts-Gefühl ködern können, und DANN hätte man alles umbauen können, um Geld zu scheffeln. Denn dann können ruhig alle genervt sein – es wird sich keiner so schnell abmelden, weil ja alle Freunde auch bei Periscope sind. Dann muss man die Werbung und das Chaos halt ertragen.
So ähnlich ist es bei Facebook ja auch. (ich übertreibe hier natürlich gerade ein bißchen).

Aber bei Periscope waren wohl von April 2015 bis heute (März 2016) einfach noch nicht genug Benutzer. Sie können sich losreißen von dem neuen Dienst. Und somit verschwinden die Nutzer, bis es irgendwann niemanden mehr interessiert, und Periscope in der Versenkung verschwindet. Und das wäre eigentlich sehr schade, denn von den Idee her finde ich es klasse und sogar ein stückweit wichtig. Gerade bei Katastrophen z.B., weil man dadurch viel mehr Blickwinkel bekommen kann, als nur die einer einzigen Überwachungs-Kamera.

Butter bei die Fische: Was verbraucht der Yaris? (Teil 2)

Die Schonfrist ist vorbei!
Nichtmal eine Woche alt, und schon wird der kleine ordentlich geärgert!
Heute ging es in den Harz. Schön bergauf und bergab, und zwar richtig steil! Zweimal. Teilweise bis zu 18% Gefälle. Erstmal raus, aus dem ECO-Modus. Der Yaris kräuchte den Berg hinauf, das Gaspedal fast am Anschlag, der Elektromotor längst resigniert (hatte also nicht den Hauch einer Chance, sich nützlich zu machen, was das Spritsparen angeht), und die aktuelle Verbrauchsanzeige lag bei niederschmetternden 23 Litern/100 km. Na Prost Mahlzeit.

Immerhin hatte ich die Chance, den “B-Modus” zu testen, bei dem das Fahrzeug berab nicht allzu schnell rollt, und man nicht permanent auf der Bremse stehen muss.
War für mich neu, hatte ja vorher keine Automatikschaltung.
Aber anscheinend hat sich der Akku mal schön aufgeladen – alle Balken waren grün!
Das hatte ich vorher noch überhaupt nicht gehabt.
Beim Berabfahren wurde quasi überhaupt kein Benzin verbraucht, na immerhin.

Zurück in Braunschweig hieß es dann: Zum “Kassensturz” bitte an Zapfsäule 6 fahren!
Kilometerstand ins Handy gesprochen, vollgetankt, Kassenbon eingepackt, und Tageskilometer auf Null resettet. Jetzt nach Hause, und EXCEL-Rechnen.

Das Ergebnis: Der Verbrauch der Berg- und Talfahrt lag bei 5,61 Litern. (Die vorherigen Tage sind allerdings mit eingerechnet.) Na das ist doch gar nicht so schlecht, finde ich!
Einen Blick auf die Durchschnitts-Verbrauchsanzeige wage ich dann auch noch.
Wir erinnern uns: Der Wert gestern lag bei 5,7 l. Und heute?
Surprise: 5,5! Wie geht denn sowas? Ich hatte ja vermutet, dass der Wert nach oben geht,
dadurch, dass die Karre heute ordentlich Sprit durchgeballert hat. Es bleibt also spannend!